Endodontie

Durch eine erfolgreiche, hochqualitative Wurzelkanalbehandlung können unter Umständen aufwendige chirurgische Eingriffe und das spätere Setzen von Brücken oder Implantaten vermieden werden.

Sind Bakterien in das Zahninnere (Endodont) gekommen, zum Beispiel durch eine große Karies oder einen Unfall, ist meist eine starke Entzündung der Zahnpulpa (Nerv, Blutgefäße etc.) die Folge. Um diese Bakterienbesiedlung zu eliminieren, ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig. Ziel dieser Therapie ist es, die Entzündung zu beseitigen, absolute Beschwerdefreiheit herzustellen und den Zahn langfristig zu erhalten.

Zahnarzt In Berlin Mitte

Wir haben viel Erfahrung im Bereich der Endodontie. Zahnarztpraxis Berlin-Mitte, Chausseestrasse 38, 

Einfach anrufen und Termin vereinbaren.

Berlin ( 030) 555 183 10

}

Termine auch nach Vereinbarung

Mo. – Do. 09:00 – 19:00 Uhr
Fr. 09:00 – 14:00 Uhr

Termine online vereinbaren

Wurzelbehandlung

Die meisten Wurzelkanalbehandlungen lassen sich problemlos in lokaler Betäubung durchführen. Natürlich kann dies durch den Einsatz von Lachgas oder Sedativa ergänzt werden.

Der Zahn wird für die Behandlung durch ein kleines Latex-OP-Tuch (Kofferdam) vom Rest der Mundhöhle isoliert. Man spricht von absoluter Trockenlegung. Das Ziel ist, dass keine weiteren Bakterien während der Behandlung in das Innere des Zahnes gelangen. Auf der anderen Seite wird der Rest der Mundhöhle vor den desinfizierenden Spüllösungen und des Aufbereitungsinstrumenten geschützt.

Danach wird das Wurzelkanalsystem des Zahnes unter dem Denatlmikroskop desinfiziert und bakteriendicht gefüllt. Der Fortschritt der Behandlung wird regelmäßig durch eine elektrische Längenmessung sowie durch digitale und sehr strahlungsarme Röntgenbilder kontrolliert.

Zum Abschluss der Behandlung folgt eine letzte sehr gründliche Desinfektion mit zusätzlicher Ultraschallaktivierung, die Füllung des Wurzelkanalsystems mit einem modernen thermoplastischen Verfahren und ein bakteriendichter Verschluss mittels einer Kunststofffüllung.

Je nach Entzündungsgrad können auch mehrere Sitzungen notwendig sein. Der betreffende Zahn wird dann zwischen den Sitzungen mit einem Medikament gefüllt und provisorisch verschlossen.

Wurzelspitzenresektion

Hat man es früher nicht geschafft das Zahninnere keimfrei und damit den Patienten beschwerdefrei zu bekommen, war das Mittel der Wahl die Wurzelspitzenresektion. Bei dieser meist sehr unangenehmen Operation wird das Zahnfleisch großflächig zur Seite geschoben, ein Loch in den Kieferknochen gebohrt, die Wurzelspitze entfernt und versucht den Bereich bestmöglich zu desinfizieren und von unten zu füllen (retrograde Wurzelfüllung). Die Erfolgsaussichten waren meist äußerst dürftig.

Die Zahnärzte Feuerlandhöfe führen diesen maximalinvasiven Eingriff nicht durch!

Heute ist in diesem Falle die Revisionsbehandlung das Mittel der Wahl.

Revisionsbehandlung

Den meisten Zähnen kann durch den Einsatz modernster Behandlungsmethoden das Schicksal der Wurzelspitzenresektion ersparen. Auch bereits vor langer Zeit unvollständig behandelte Zähne (man spricht dann von einer Revision der Wurzelbehandlung) sollten daher erst erneut auf normalem Wege behandelt werden.

Endodontische Mikrochirurgie

Sollten nach einer Revisionsbehandlung weiterhin Beschwerden bestehen, so wird die Wurzelspitze durch einen minimalinvasiven endodontisch-chirurgischen Eingriff entfernt. Das Kanalsystem wird mit einem hochpotenten Spezialfüllungsmaterial unter Zuhilfenahme des Dentalmikroskopes von retrograd abgedichtet.

Unsere Kompetenzen

  • zertifizierte Endodontologen
  • Dentalmikroskop
  • Kofferdam
  • ultraschallaktiviertes Spülen
  • elektrometrische Längenmessung
  • thermoplastisches Füllen / MTA / Biokeramik
  • endodontische Mikrochirurgie